Die Burg, erst 1349 genannt und 1500 restauriert, war Sitz der geldrischen Landesherren. Die Stadt mit ihren umliegen- den Dörfern war eine Exklave der Herzöge von Geldern im Gebiet derer von Jülich. Gel- dern wiederum gehörte zu den Niederlanden, die damals noch dem Deutschen Reich ange- hörten und zu denen auch Belgien und Luxemburg (spa- nische Niederlande) zählten. So war die Stadt seit jeher dem Bistum Lüttich (B), seit 1558 Roermond (NL) zuge- ordnet, wo sich auch das Landgericht befand.

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