Chor der Lambertus-Kirche.

Bei den archäologischen Aus- grabungen, die bei dem Neu- bau der Kirche 1947 gemacht wurden, fand man innerhalb eines aus fränkischer Zeit stammenden Rechteck-Chores von 4 x 5 m Seitenlängen ei- nen Grabschacht mit wenigen Skelettresten auf einer Holz- bohle an seiner Sohle. Neben anderen Zeugnissen aus rö- mischer Zeit innerhalb des heutigen Kirchenbaus lagen unmittelbar neben dem Grab- schacht Bruchstücke eines römischen Estrichbodens. Kein Zweifel also, dass hier einmal ein römisches Haus gestanden hatte, über dem man später unter Verwendung dessen Reste als Schütt- material eine Begräbnisstätte, dann vermutlich eine Kapelle und schließlich die Kirche errichtet hat.

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